Dienstleistung

Telser Türen - 50% höhere Produktivität

Bei TELSER Türen war ein Werkzeugwechsel schon länger fällig, hatten die bestehenden Werkzeuge nie die optimale Leistung erzielt. Welche Leistungssteigerung mit OERTLI-Werkzeugen möglich war, überraschte den Türenhersteller jedoch.

Seit 100 Jahren fertigt die Tischlerei TELSER in Südtirol Türen – von der einfachen Innentür bis zur massgeschneiderten Brandschutztüre. Die Leistung der eingesetzten Werkzeuge in den zwei CNC-Bearbeitungszentren überzeugte den Hersteller schon länger nicht mehr. Deshalb machte sich der Türenfabrikant auf die Suche nach einem neuen Hersteller und testete dabei verschiedene Systeme. Fündig wurde man schliesslich beim Schweizer Werkzeugspezialisten OERTLI. „Wir ermittelten den Ist-Zustand, erstellten ein detailliertes Bearbeitungskonzept und definierten jedes einzelne Werkzeug“, erklärt der Werkzeugspezialist Veico Strim das Vorgehen. 

Bereits mit dem TURBEX-Fräser konnte OERTLI punkten. Brauchte es für eine Drückergarnitur vorher drei unterschiedliche Bohrer, genügt nun ein einziger Fräser. Doch richtig staunen liessen den Maschinisten Thomas Plagg die langen Standzeiten der OERTLI-Werkzeuge. „Mussten wir unsere Werkzeuge früher alle zwei bis drei Tage ersetzen, liegen wir jetzt bei zwei bis drei Wochen.“ Neben den massiv verlängerten Standzeiten und einer besseren Oberflächenqualität schätzt man bei TELSER die höheren Vorschubgeschwindigkeiten. „Der Vorschub konnte laut Plagg von 8 m/min auf 16 m/min, teils sogar auf 18 m/min, erhöht werden“ so Thomas Plagg. „Damit reduziert sich die Bearbeitungszeit einer Tür von 14 auf 10 Minuten, was unseren Gesamtausstoss massgeblich erhöht.“ „Das macht auch den etwas höheren Preis der neuen Werkzeuge wett“, bestätigt Ivan Telser. „Wenn man die höhere Produktivität dank des doppelten Vorschubs und die vielfach längeren Standzeiten berücksichtigt, spielt ein Mehrpreis keine Rolle mehr. Der Zusatznutzen übersteigt den Mehrpreis bei Weitem.“