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Neuer Wohnraum in alten Büros: Wie Umbau die Architektur verändert

In leerstehenden Bürogebäuden steckt grosses Potenzial für neuen Wohnraum. BFH-Professorin Ulrike Schröer erklärt, warum Umbau und Umnutzung zentrale Zukunftsthemen sind und wie Studierende in realen Projekten innovative Lösungen für die Architektur von morgen entwickeln.

Berner Fachhochschule BFH
Biel/Bienne, Schweiz

Wohnungsbau ist eine der häufigsten und anspruchsvollsten Aufgaben im Berufsalltag von Architekt*innen. An der Berner Fachhochschule BFH rückt dieses Thema im Architekturstudium zunehmend in den Fokus von Umbau und Umnutzung.

Umbau statt Neubau: Die Architektur der Zukunft

Für Ulrike Schröer, Professorin für Architektur und Entwurf, liegt die Zukunft klar im Bestand. Insbesondere leerstehende Büroflächen bieten die Chance, neuen Wohnraum zu schaffen, ohne bestehende Bewohnerschaften zu verdrängen. Dabei werden urbane Ressourcen genutzt und die graue Energie der Gebäude erhalten.

Praxisnahes Lernen an realen Objekten

In Semesterarbeiten untersuchen Studierende konkrete Gebäude, wie etwa die «Galleria» in Glattbrugg. Solche «Real-Labors» bieten eine Mischung aus akademischer Freiheit und realer Prüfung:

  • Analyse: Komplexe Gebäudestrukturen verstehen und als Gesamtorganismus umdeuten.
  • Innovation: Ausgetretene Pfade des Wohnungsbaus verlassen, um neue Raumkonzepte zu entwickeln.
  • Dialog: Austausch mit Eigentümerschaften und der Öffentlichkeit, um studentische Erkenntnisse in die Gesellschaft zurückzuspielen.

Sozialverträgliche Transformation

Ein weiterer Fokus liegt auf Siedlungen aus den 1950er-Jahren. Hier geht es darum, bestehende Wohnstrukturen respektvoll zu erweitern und barrierefrei zu gestalten. Ziel ist es, dass ältere Menschen durch gezielte architektonische Interventionen länger selbstständig in ihren Wohnungen bleiben können.

Die BFH sucht für diese praxisorientierten Projekte laufend Mitstreiter und Eigentümer, die bereit sind, Wohnungsbau gemeinsam neu zu denken.

Werden Sie Teil der Transformation

Besitzen Sie ein leerstehendes Bürogebäude oder eine Siedlung mit Entwicklungspotenzial? Bringen Sie Ihr Projekt in unsere Forschung ein und profitieren Sie von innovativen Lösungsansätzen unserer Studierenden und Expert*innen.

Jetzt mehr über Kooperationen erfahren

Ihre Kontaktperson

B

Beatrice Saurer

Leiterin Kommunikation

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